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Erste Ergebnisse aus den INSIDE-Befragungen 2019 werden auf der diesjährigen Tagung der GEBF vorgestellt

10.02.2020

Vom 25. bis 27. März 2020 findet in Potsdam die 8. Tagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) statt. Das INSIDE-Team wird dort Ergebnisse aus der ersten Befragung von Schülerinnen und Schülern, Eltern und Lehrkräften im Rahmen der INSIDE-Studie vorstellen.

Mit fünf wissenschaftlichen Vorträgen gibt das INSIDE-Team Einblick in das Projekt und seine ersten Ergebnisse. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von allen vier INSIDE-Standorten stellen dabei Analysen zu ihren jeweiligen Forschungsinteressen vor, die sie mithilfe der Daten aus der INSIDE-Befragung im Schuljahr 2018/2019 beantworten.

Der erste Vortrag von Monja Schmitt und Cornelia Gresch widmet sich der Beschreibung der teilnehmenden Schulen, z. B. hinsichtlich des Anteils an Kindern mit SPF.

In einem zweiten Beitrag, den Maja Stegenwallner-Schütz und Katrin Böhme mit weiteren Wissenschaftlerinnen gestalten, geht es um die Herausforderung, vergleichbare Aussagen über die Lese- und Mathematikfähigkeiten von Schülerinnen und Schülern zu treffen, obwohl sie Aufgaben verschiedener Schwierigkeitsstufen bearbeitet haben.

Eine neue Möglichkeit zur Erfassung der Zusammenarbeit von allgemeinpädagogischen und sonderpädagogischen Lehrkräften in den Schulen wird durch Michael Grosche und Janine Schledjewski auf der Tagung vorgestellt. Die verwendeten Fragen wurden gemeinsam mit dem Projekt PARTI (Partizipation und Anerkennung in einem Response-To-Intervention-Modell für den Förderschwerpunkt Emotionale und soziale Entwicklung) entwickelt und kamen in INSIDE zum ersten Mal zum Einsatz.

Darüber hinaus beleuchten Amelie Labsch und Monja Schmitt aus dem INSIDE-Team zusammen mit einer weiteren Wissenschaftlerin die Frage, wie Schülerinnen und Schüler ohne sonderpädagogischen Förderbedarf die Beziehung zu ihren Lehrkräften wahrnehmen, wenn sie Klassen mit Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf besuchen.

Der fünfte Vortrag von Cornelia Gresch, Monja Schmitt und Lena Külker beschäftigt sich mit den überfachlichen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Das sind Kompetenzen, die nicht direkt mit einzelnen Fächern zusammenhängen, wie Deutsch oder Mathematik, die aber wichtig sind, um in allen Fächern und auch insgesamt gut lernen zu können. Es wird gezeigt, wie diese Kompetenzen erhoben wurden und ob verschiedene schulische Rahmenbedingungen für diese Kompetenzen eher förderlich oder hinderlich sind.

Diese und weitere Erkenntnisse werden wir sobald wie möglich auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen, beispielsweise auf der Ergebniskonferenz im Oktober dieses Jahres am Leibniz-Institut für Bildungsverläufe (LIfBi).